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Chicza entsteht aus der Erde und kehrt zu ihr zurück.
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© 2008 Consorcio Chiclero SC de RL /
Mayan Rainforest Co., Ltd. |
Chicza baut sich biologisch ab. Es ist vollständig natürlich. So einfach, wie es aus der Erde wächst kehrt es wieder zu ihr zurück.
Die Biomasse des Regenwaldes besteht hauptsächlich aus biologischen Kohlenstoffkomponenten. Chicle ist ein Teil des Kreislaufes, der riesigen, effizienten Sauerstofffabrik, welche wir Regenwald nennen. Er recycelt das CO2 unserer Atmosphäre ganz natürlich. Der gigantische Chicozapote Baum (Manilkara zapota) fängt Kohlenstoff ein und bindet ihn in festen und flüssigen Bestandteilen, wie dem Holz und dem Saft des Baumes. Weil die Regenwälder immergrün sind spielen sie eine große Rolle in der Kohlenstoffreduktion. Wie wir nun genau wissen, bilden tropische Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten, die wie Aircondition auf die Welt wirkt.
Hauptsächlich in Verbindung mit Wasserstoff, nimmt gebundener Kohlenstoff viele verschiedene Formen in der Pflanze an. Eine von ihnen ist Latex, produziert von einer kleinen botanischen Gruppe, die von Kräutern, wie dem Milchsaftkraut bis zu Bäumen, so groß, wie der Chicozapote reicht. Latex ist hauptsächlich Wasser, zwischen 50-70% je nach Jahreszeit. Unter den restlichen festen Bestandteilen befinden sich kleine Mengen an Proteinen, Kohlenhydrate, Fette, anorganische Bestandteile und Aminosäuren. Jedoch der Großteil der festen Bestandteile sind Polyisoprene. Isoprene werden natürlich in Pflanzen und Tieren gebildet (das verbreitetste Kohlenwasserstoffmolekül des menschlichen Körpers). Polyisoprene haben eine spezielle Eigenschaft, sie sind Elastomere. Einfach gesagt: ihre chemische Struktur macht sie äußerst elastisch. Das ist es was Gummi ausmacht. Das bekannteste Latexprodukt! Was für ein universelles und allgegenwärtiges Produkt.
Überall auf der Welt werden verschiedene tropische Baumarten als eine Quelle für Gummi genutzt. Hevea spp. ist der am weitesten verbreitete, aber es gibt auch Castillaa spp und Manihot spp. im tropischen Amerika, Funtumia elastica und Landolphia spp. in Afrika, Ficus elastica in Asien.
Der Chicle Baum ist sehr verschieden zu anderen, ansonsten sehr ähnlichen Gummi Bäumen. Nur wenige Pflanzenarten synthetisieren Polyisoprene in der so genannten „trans“ Konfiguration. Chicle, gutta-percha (Pallaquium gutta) und balata (Manilkara bidentata) sind typische Repräsentanten der trans-polyisopren synthetisierenden Pflanzen. Unter diesen ist der Chicle Baum einzigartig, da er einen einmaligen Mix von Polyisoprenen hat, der eine nicht giftige, wasserlösliche, nicht vulkanisierbare Substanz ergibt.
Diese Eigenschaft ist genau das, was die Wiederentdeckung von Chicle durch Thomas Adams 1866 auslöste. Im Exil in den USA versuchte der frühere mexikanische Diktator Santa Ana mit Mr. Adams ins Geschäft zu kommen. Mit Latex, extrahiert aus mexikanischen Chicozapote Bäumen. Ihre Absicht war es, es zu vulkanisieren und es in Fuhrwerksrädern zu verwenden. Zwei Tonnen wurden zum experimentieren nach New York geschickt. Es in Gummi zu verwandeln stellte sich als unmöglich heraus. Und schon saß Mr. Adams auf 2000 Kilo anscheinend nutzlosem Chicle Latex. Aber er erinnerte sich daran, dass Santa Ana ihm gesagt hatte, dass die Leute in Mexiko dieses Gummi nutzen um es zu kauen. Nach dieser weit verbreiteten Geschichte ist dies, wie Adams zu der Idee kam das Chicle zu süßen und dem Chicle Geschmack zu geben, um ein Kaugummi zu machen, fast wie wir es heute kennen. |
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Derzeit nutzen die meisten massenproduzierten Kaugummis künstliche Polymere auf Erdölbasis, als Ersatz für natürliches Chicle. Selbst die wenigen sehr feinen Kaugummis, die natürliches Chicle verwenden, nutzen nur einen kleinen Anteil hiervon und kombinieren ihn mit synthetischem Gummi. Dies ist der Grund warum Kaugummi eine so große ökologische und gesundheitliche Bedrohung für Städte in aller Welt ist: Die Polymere im Kaugummi verbinden sich sehr gut mit dem Asphalt.
Chicza hat eine rein natürliche, biologische Gummi Basis und besitzt darum all die tugendhaften Eigenschaften dieser harmlosen, wasserlöslichen, nicht klebrigen, abbaubaren Quelle. Es wird einfach von der Witterung, kombiniert mit Bakterien und enzymatischem biologischen Abbauprozessen zu Staub und kehrt zurück zur Erde, genau wie verfaulendes Holz, fallende Blätter und anderes biologisches Material.
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